In der Ordnung liegt der Reiz, diese zu untergraben, um sie damit sichtbar zu machen. Dinge werden in ihrem Material, der Form, der Anordnung, ihrer Anwendung oder ihrer Örtlichkeit verändert, ergänzt oder verschoben, um sie aus ihrem angestammten Kontext zu lösen.
Über solche Veränderungen und Verschiebungen kann es gelingen, Dinge mit neuen zusätzlichen Bedeutungsebenen zu ergänzen - um letztlich wiederum zum Kern und Wesen der Dinge vorzustossen. (Jan Kaeser 2010)

 

Kunst am Bau, Alterspsychiatrie Pfäfers 2010
5-teilige Arbeit: in den 3 Lichthöfen, in den Korridoren, im Eingangzwischenraum

Bild: Gespiegelte Eingangsituation mit 700 frei erfundenen Wortkonstruktionen aus Licht, welche im Raum schweben